Es bedurfte eines kleinen Schubsers seines Mannschaftskollegen Patrick Reimer, der Diego Hofland zu einem sicher ganz besonderen Moment verhalf. So gezwungen machte sich der in Holland geborene Stürmer, der seit letzter Woche über einen deutschen Pass verfügt, auf seine ganz persönliche Ehren-Runde im ISS Dome und ließ sich von den Fans in rot und gelb feiern. Auslöser war die simple Tatsache, dass der 19-Jährige im Spiel gegen die Kassel Huskies erstmals seine Schlittschuhe unter Wettkampfbedingungen auf DEL-Eis setzte und dort seine ersten Gehversuche machte. Daran hatten die 4267 Zuschauer genauso viel Spaß wie an den zuvor gefallenen fünf Toren, welche die DEG METRO STARS zu einem verdienten und selten gefährdeten 5:2 (2:0; 3:1; 0:1)-Erfolg über Nordhessen führte. Mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison rücken die Düsseldorfer auf Platz vier der Tabelle vor.Hofland bildete gemeinsam mit Martin Hinterstocker und Brad Tutschek die vierte Angriffsreihe, musste sich aber ein wenig gedulden, bis das gefeierte Debut anstand. Denn zunächst sollten es die etablierten Kräfte richten und die machten ihre Sache gut. Brandon Reid (2.) und Craig MacDonald (3.) setzten die Scheibe jeweils knapp über das von Stephen Ritter gehütete Gehäuse der Gäste aus Kassel. Daniel Kreutzer, der von Rob Collins bedient in Richtung Gästetor zog, scheiterte knapp bei seinem Versuch, den Puck ins kurze Eck zu setzen (7.). Einen schönen Rückhandpass in den Lauf vermochte Evan Kaufmann nicht zu verwerten (12.).Dann aber klingelte es und das Trauma vom ersten Heimduell gegen die Huskies, als den Düsseldorfern kein Tor gelingen wollte, war überwunden: CraigMacDonald hielt die Scheibe in Überzahl auf der rechten Seite im gegnerischen Drittel und bewegte sich nach dem Abspiel zu Evan Kaufmann die blaue Linie entlang in Richtung Tor. Kaufmann machte das Spiel schnell, legte ab zu Reid hinter das Tor und der wiederum MacDonald, der direkt abzog und den Puck in die Maschen jagte (16.). Wenig später jubelten die DEG-Fans erneut, weil sich Shane Joseph im Drittel der Huskies durchsetzen konnte, ums Tor herumfuhr und per Schlenzer aus dem Slot heraus, begünstigt durch die gute Arbeit MacDonalds vor Ritter, zum 2:0 erfolgreich war (17.). Und die Gäste? Die hielten sich in der Offensive auffallend zurück. Gerade einmal drei Torschüsse wies die Statistik nach den ersten 20 Minuten aus. Den gefährlichsten hatte Ex-DEG-Stürmer Fabio Cariola aus der Drehung abgegeben, Jean-Sebastien Aubin im DEG-Tor aber war aufmerksam (8.).Im zweiten Abschnitt zeigte sich die Mannschaft von Stéphane Richer etwas angriffslustiger und hätte durch einen von Derek Damon und Jean-Phillipe Côté vorgetragenen 2-auf-1-Konter zum Anschluss kommen können. Doch Ryan Caldwell, der sich in den Passweg schmiss und den Passwinkel verkürzte sowie Aubin der Côtés Schuss nach Damon-Zuspiel parierte, hatten etwas dagegen (22.). Besser machte es Fabio Carciola, der es auszunutzen wusste, dass Patrick Traverse die Scheibe im Aufbauspiel vertendelte. Axel Leavitt spielte sie anschließend vor’s Tor, wo Carciola einschussbereit lauerte (27.). 19 Sekunden später war das Missgeschick des DEG-Verteidigers wieder ausgebügelt, weil Patrick Reimer im Gegenzug per Flachschuss den alten Abstand wieder herstellte (28.). Es sollte noch besser kommen: Mark Murphy verwertete Reids Pass aus der Bandenecke aus halblinker Position per Direktabnahme (32.) und Rob Collins schob leicht und locker nach einem Aufbaufehler der Gäste und wunderschönem Doppelpass mit Daniel Kreutzer zum 5:1 ein (34.). Nun war die Zeit reif für den ersten Auftritt der vierten Reihe inklusive DEL-Debut von Diego Hofland. Die Chance zum Anschluss für die Huskies bot sich Bryan Schmitt aus guter Einschussposition vor dem DEG-Kasten, letztlich konnte er aber die aufgekommene Verwirrung in der Hintermannschaft der Rot-Gelben nicht nutzen (36.). Mit dem beruhigenden Vorsprung ging es also in die letzte Pause.Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie vor sich hin, wobei die Rollen klar verteilt waren. Kassel agierte, die DEG reagierte. Etwa in Form von Kontern: Einen Alleingang von Adam Courchaine beendete Ritter mit einer sehenswerten Fanghandparade (50.). Der nicht genug beachtete Sean Tallaire erzielte schließlich in der 51. Minute den 5:2-Endstand. Auch im Schlussabschnitt hatten die Hausherren das Geschehen aber nahezu zu jeder Zeit voll im Griff.Für Gäste-Trainer Stéphane Richer war es trotz der Niederlage unter dem Strich kein schlechtes Auswärtsspiel seiner Mannschaft, die gut angefangen und kompakt gestanden habe. Auch mit der Offensivleistung im Mittelabschnitt war er zufrieden. „Aber wir haben Fehler gemacht und so dem Gegner drei Tore geschenkt. Die DEG musste nicht viel machen, um zu treffen. Diese Gegentore fielen fiel zu einfach. Die DEG hat aber verdient gewonnen.“Auch wenn seine Mannschaft keine Top-Leistung abgerufen habe, war natürlich auch DEG-Trainer Harold Kreis zufrieden. „Joe Thornten hat mir im Lock-out-Jahr, als ich Co-Trainer bei Davos war, mal gesagt: Es gibt keine schlechten Siege. Und er hat Recht. Wir waren vielleicht mental ein wenig müde, haben aber einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen, auch weil wir Fortune mit dem Toreschießen hatten“. Angesprochen auf seine vierte Reihe sagte Kreis: „Diego hatte heute sein ‚Hallo, hier ist die DEL-Erlebnis’, hat sich gleich zwei Mal auf dem Boden wiedergefunden.“Die Ergebnisse der Konkurrenz spielten der DEG heute prächtig in die Karten. Die METRO STARS verbesserten sich auf den vierten Tabellenplatz und können aus eigener Kraft die Adler Mannheim überholen, die einen Zähler und drei Spiele mehr auf ihrem Konto haben. Auch die Frankfurt Lions, mit denen es am Dienstag zum direkten Duell am Frankfurter Ratsweg kommt, kann die DEG aus eigener Kraft überflügeln. Die gute Ausgangsposition zu nutzen wird allerdings kein leichtes Unterfangen: Bis zum 10. Januar stehen in 27 Tagen zehn DEL-Matches auf dem Programm, sieben davon auf fremden Eis. Dass nun auch wieder eine vierte Reihe zur Verfügung steht, ist angesichts dieses Mammut-Programms sicherlich kein Nachteil.(JA); Bild: Christian Roth - www.american-sports.info
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die DB Regio NRW werden mit einem neuen Fahrplan, der ab dem 13. Dezember gelten wird, auch neue Strecken und neue Fahrzeuge einführen. Die größte Änderung ist der Wegfall der S-Bahn-Linie S7, die bisher zwischen Solingen Hbf und dem Flughafen Düsseldorf Bahnhof verkehrte. In Zukunft wird die Strecke der S7 von den Linien S1 und S11 angefahren, da diese jeweils im Norden und Süden vom Düsseldorfer Hbf verlängert werden.- Die S-Bahn-Linien S1 und S11 teilen sich in Zukunft den alten Streckenbereich der S7- Die S11 (endete bisher Düsseldorf Hbf) übernimmt den nördlichen Streckenbereich der S7 und endet nun Düsseldorf Flughafen BahnhofWeitere Informationen finden Sie unter www.rheinbahn.de oder hier auf den Internetseiten unter dem Menüpunkt Besucherservice/Anfahrt.
Es ist das Treffen der Giganten: Gitarrenhero ERIC CLAPTON trifft auf eine der markantesten Stimmen der Rockgeschichte, STEVE WINWOOD - zwei Legenden, ein Live-Erlebnis. Und gemeinsam geben sie ein Konzert, das in diesem Jahr im Madison Square Garden bereits zu einem Meilenstein der Rockgeschichte wurde. Endlich kommen sie auch live nach Deutschland. Der Startschuss fällt am 28. Mai 2010 im ISS DOME. „Eric Clapton und Steve Winwood bei einem Konzert unter dem gleichen Dach – das ist schon eine perfekte musikalische Verbindung. Besonders freut uns, dass wir die Deutschland-Premiere dieses Konzert-Highlights nach Düsseldorf in den ISS DOME holen konnten, “ sagt Manfred Kirschenstein, Leiter des ISS DOME und Prokurist von DüsseldorfCongress.Es ist eine Sensation, die beinahe an die legendäre Cream-Reunion in der Londoner Royal Albert Hall 2005 erinnert: Das Team-Up zwischen ERIC CLAPTON und STEVE WINWOOD, das im Februar 2009 den Madison Square Garden erschütterte. Vierzig Jahre nach Blind Faith standen zwei der besten Instrumentalisten der Rockgeschichte also wieder zusammen auf der Bühne und spielten Klassiker, die die Welt bewegten: J.J. Ca-les „Cocaine“, „After Midnight“, die Blind Faith-Klassiker „Had To Cry To-day“ und „Presence Of The Lord“, Winwoods „Low Down“ und eine 16-minütige Version von Hendrix’ „Voodoo Chile“. Es folgte eine Tournee durch Amerika und Großbritannien mit Abstechern nach Japan und Australien. Nun kommt das Duo auch nach Deutschland.'Der Blues', sagte ERIC CLAPTON einmal in einem Interview, 'hat mich mein Leben lang inspiriert und mir immer wieder Kraft gegeben, mit den Unzulänglichkeiten des Alltags fertig zu werden.' ERIC CLAPTONs Wir-kung ist ungebrochen, seitdem er als Gitarrist der Yardbirds, Cream und Blind Faith Musikgeschichte schrieb. Songs wie „Layla“, „After Midnight“, „Change The World“ und „Tears in Heaven“ zählen zu den Meilensteinen der Rockmusik.Auch die Gemeinde der jüngeren CLAPTON-Fans ist zweifellos noch einmal deutlich gewachsen, als im Jahr 1992 sein legendäres Live-Album „MTV Unplugged“ veröffentlicht wurde. Es markierte außerdem einen Wendepunkt, indem es die große Ära der „Unplugged“-Alben einleitete, die weite Teile der neunziger Jahre dominieren sollten. Das Album ging 15 Millionen Mal über die Ladentische und erreichte in Deutschland Doppelplatin. Neben stehenden Ovationen von Presse und Publikum gewann CLAPTON 1993 eine ganze Handvoll Grammies in den Kategorien Best Rock Vocalist, Best Pop Vocalist, Unplugged: Album of the Year, „Tears In Heaven“: Single Of The Year, „Layla“: Best Rocksong. 1997 folgten dann weitere drei Grammies für den Song „Change The World“ aus dem Film „Phenomenon“. Insgesamt kann sich ERIC CLAPTON ganze 19 Grammies auf den Kamin stellen, und als einziger Musiker kann er die Ehre verbuchen, gleich drei Mal in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen worden zu sein: Als Mitglied der Yardbirds (1992), als Mitglied von Cream (1993) und für sein Solowerk (2000). Als Soloartist gehört STEVE WINWOOD in den Kontext des Blue-Eyed Soulpop, mit dem er in den 80er-Jahren mit Hits wie 'Roll With It“,“Wake Me Up On Judgement Day', 'Higher Love' oder „Valerie“ zum Star avanciert. Der Engländer lässt sich jedoch nicht auf diese kommerziell erfolgreiche Phase reduzieren, vielmehr stellt sie nur einen Ausschnitt eines bewegten und vielseitigen Musikerlebens dar. Der Durchbruch in jungen Jahren gelang ihm als musikalischer Kopf der Spencer Davis Group. 1996 kletterte deren Song „Keep on running“ an die Spitze der britischen Charts. Nicht viel später folgten „Somebody help me“, „Gimme some lovin‘“ und „I’m a man“, aber 1967 verließ er die Band. Nachdem er in den späten 60er und 70er Jahren verschiedene Anläufe mit seinen Bands Traffic und Blind Faith (u. a. gemeinsam mit ERIC CLAPTON) nahm, begab er sich Ende der 70er Jahre auf Solopfade. Aber erst 1986 erreicht WINWOOD mit „Back to the high life“ Platinstatus und wird mit der Grammy-Auszeichnung 'Record Of The Year' honoriert. Mit der Single „Higher love“ erklimmt er erstmals die Chartspitze. 1988 veröffentlicht er „Roll with it“ und konnte den Erfolg des Vorgängers sogar noch toppen. Er erreichte Platz 1 der Album-charts und der Titelsong wurde sein bis heute größter Hit.Tickets gibt es ab Freitag, den 11. Dezember um 9.00 Uhr ab € 45,- zzgl. Gebühren unter der Hotline: 0211 – 77 50 57 und im Ticketshop unter www.issdome.de.
Alle Karten für die sechs Weihnachts-Konzerte der Toten Hosen in Düsseldorf sind restlos ausverkauft. Nur der ISS DOME hat noch für jeden Abend ein kleines Karten-Kontingent für sogenannte „Business Seats“ vorrätig, die ab sofort in den Verkauf gehen !Der Eintrittspreis von 135.- € beinhaltet neben erstklassigen Sitzplätzen auf der Längstribüne mit perfektem Blick auf die Bühne zusätzlich ● ein umfangreiches Angebot an kalten und warmen Getränken, Bier, Softdrinks etc.,● erstklassiges Catering mit Kalt-/Warmbuffet,● Nutzung des Business Clubs ab 90 Minuten vor Konzertbeginn bis 90 Minuten nach Konzertende,● sowie Nutzung des separaten VIP-Eingangs,so dass einem stimmungsvollem Konzerterlebnis nichts mehr bim Wege stehen sollte !19.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOME20.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOME22.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOME23.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOME25.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOME26.12.09 DIE TOTEN HOSEN: WEIHNACHTEN IN DÜSSELDORF – ISS DOMEWer gleich die ganze Weihnachtsfeier zu einem der Hosen-Konzerte verlegen will, für den gibt es auch noch einige Logen im Angebot. Weitere Infos und Karten gibt es direkt hier (unter VIP Tickets-Logen) oder telefonisch unter 0211/8927719 täglich zwischen 09.00h und 18.00h. Oder faxen Sie uns die in dem VIP Angebot enthaltene Bestellung dirket an 0211/8927714.
Kurz nach dem Schlusspfiff und der just absolvierten Ehrenrunde stand Korbinian Holzer vor der Kabinentür der DEG METRO STARS und wurde von Journalisten umringt, die ihn alle zum gerade zu Ende gegangenen Spiel befragen wollten. Was war passiert? Im zweiten Drittel hatte der sonst eher durch defensive Stabilität auffallende DEG-Verteidiger den Puck innerhalb von fünf Minuten in bester Torjägermanier gleich zweimal ins Tor befördert und somit großen Anteil am 4:3-Sieg (1:0; 2:0; 1:3) gegen die Hamburg Freezers gehabt.Dieser Sieg musste sich freilich erstmal hart erarbeitet werden, gab es doch selbst zu Nikolaus keine Geschenke auf dem Eis zu verteilen. Kaum hatte die Partie begonnen, blieb den 4641 Zuschauern für einen kurzen Moment das Herz stehen. Schon nach 18 Sekunden musste DEG-Kapitän Daniel Kreutzer, der seinen Vertrag in dieser Woche bis 2013 verlängert hat, wegen Hakens auf die Strafbank. Die Freezers nutzten die numerische Überlegenheit zu einigen guten Chancen, darunter besagte Schrecksekunde, als Alexander Barta den Puck von der blauen Linie aufs Tor hämmerte und Jean-Sebastien Aubin gerade noch seine Fanghand an das Hartgummi bekam und die Scheibe so an den Pfosten lenken konnte. Kaum waren die Düsseldorfer aber wieder komplett, nahmen sie das Heft in die Hand und ließen den unterkühlten Gästen nicht mehr viel Raum für Offensivaktionen. Einsatz wird meistens belohnt und demzufolge dauerte es nicht allzu lange, bis die Anhänger der Rot-Gelben das erste Mal jubeln durften. Shane Joseph hatte sich die Scheibe in der neutralen Zone erkämpft, lief mit hohem Tempo über rechts in Angriffsdrittel und hatte das Auge für seinen mitgelaufenen Sturmkollegen Craig MacDonald. Den wunderschönen Pass konnte MacDonald zwar noch nicht im Tor unterbringen, doch hatte sich Joseph währenddessen in eine gute Schussposition gebracht, so dass der Puck von Craig MacDonald über Marian Bazany wieder zu Joseph kam und der es im Gehäuse von Gästekeeper Jean-Marc Pelletier krachen ließ (5.). Ein Tor reicht selten zum Sieg in einem Eishockey-Spiel und so machten die Jungs von Trainer Harold Kreis frisch, fromm, fröhlich und frei weiter. Nach und nach ergaben sich weitere gute Einschussgelegenheiten, aber Reimer, Caldwell und Joseph verpassten allesamt knapp (12.). Wer die physische Komponente des Eishockeysports bislang vermisst hatte, kam in den Folgeminuten auf seine Kosten. Nach einem Beinstellens des Hamburgers Kimmo Kuhta tat der gefoulte Mark Murphy seinen Unmut darüber nicht nur verbal kund. Während Murphy wegen übertriebener Härte auf die Strafbank musste, wurde Kuhta wegen seines unsportlichen Beinstellens mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe frühzeitig in die Kabine geschickt (14.). Kurz darauf folgten ihm auch seine Kollegen in die Drittelpause.Auch im zweiten Spielabschnitt war die DEG die tonangebende Mannschaft, auch wenn die Hamburger hin und wieder vor Aubin auftauchten, wie zum Beispiel Vitalij Aab, der mit seinem Handgelenkschuss allerdings am DEG-Schlussmann scheiterte (28.). Was dann folgte, waren die fünf Minuten des Korbinian Holzers, aufgeführt in zwei Akten. 1. Akt: Daniel Kreutzer spielte die Scheibe tief ins Hamburger Drittel, Rob Collins schnappt sich die Scheibe, sieht Holzer an der blauen Linie stehen und passt diesem zu. Der lässt mit einem kleinen Schlenker nach links gekonnt einen Verteidiger aussteigen und zieht trocken aus dem Handgelenk ab. Jean-Marc Pelletier kann nur noch zuschauen, wie der Puck unten links im Gehäuse einschlägt (29.). 2. Akt: Die METRO STARS in Überzahl, weil Vitalij Aab wegen eines unkorrekten Körperangriffs auf der Strafbank schmorte. Wieder betätigt sich Holzer als Blue-Liner und bekommt die Scheibe serviert. Wieder ein Handgelenkschuss und wieder Jubel im weiten Rund (34.).Mit dieser komfortablen Führung im Rücken ging es ins Schlussdrittel. Wer in der Pause ein letztes Aufbäumen der Gäste prognostiziert hatte, lag nicht falsch. Die Freezers rannten an und probierten mit dem Mut der Verzweiflung noch eine Wende herbeizuführen. Das mit dem Einsatz und der daraus resultierenden Belohnung hatten wir ja schon mal, daher ahnt der aufmerksame Leser wohl schon, was nun folgt. Die letzten Rückkehrer von den Bierständen waren noch nicht wieder auf ihren Plätzen angekommen, da hatte es schon geklingelt. Alexander Dotzler hatte mehrer Male von der blauen Linie auf Aubin gefeuert und seinem Teamkollegen Clarke Wilm war es gelungen, einen dieser Schüsse entscheidend abzufälschen (44.). Keine zwei Minuten später klingelte es schon wieder. Diesmal wurde „JS“ Aubin von Alexander Barta kalt erwischt, indem dieser nach dem Gewinn des Anspiels direkt abgezogen hatte (46.). Nun galt es für die DEG also, die Führung mit Haut und Haar zu verteidigen und so über die Runden zu bringen. Erleichtert wurde das Unterfangen von undisziplinierten Hamburgern, die immer wieder auf die Strafbank wanderten. Eines dieser Powerplays konnten die Rot-Gelben dann zu weiterem Treffer nutzen und das in wunderschöner Art und Weise. Traverse, Reid und Courchaine stellten sich im Dreieck auf, passten den Puck gekonnt hin und her, bis sich für Courchaine die perfekte Einschusschance bot und er diese gekonnt nutzte (50.). Doch nach wie vor gaben die Gäste nicht auf und probierten warfen weiterhin alles nach vorne, was den flinken DEG-Stürmern natürlich Raum für Konter bot. Einen ebensolchen hätte Adam Courchaine zwei Minuten vor dem Ende nutzen müssen, um den Sack endgültig zuzumachen. Nach einem ansehnlichen Doppelpass mit Brandon Reid, hatte er das leere Tor vor sich, semmelte jedoch über die Scheibe. Im direkten Gegenzug gelang den Freezers der Anschlusstreffer, der die letzte Minute zum Krimi werden ließ. John Tripp hatte in die kurze Ecke getroffen (59.). Doch auch mit leerem Tor und einem zusätzlichen Angreifer, blieb es letztlich beim 4:3 und die drei Punkte blieben in Düsseldorf.Harold Kreis zeigte sich am Ende zufrieden mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft, lobte aber auch das Auftreten der Hamburger. „Wir hatten das Glück am Ende ein wenig auf unserer Seite“, fasste er zusammen.Am nächsten Donnerstag wartet das schwierige Derby bei den Iserlohn Roosters auf die DEG METRO STARS. Dieses Spiel können sie live auf Sky verfolgen (19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel findet dann am kommenden 3. Adventssonntag gegen die Kassel Huskies statt. Erstes Bully ist dann wieder zur gewohnten Zeit um 18.30 Uhr.(MA)Bild: Christian Roth / AmericanSports.Info


















